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18.09.2020

Kongress „Nachhaltiges und klimaneutrales Bauen mit Holz"

Die Vorstellung der Manoah-Ferienhäuser am Zeulenrodaer Meer, eine der innovativsten Ferienhaussiedlungen in Deutschland, diente heute als Anlass für den Kongress „Nachhaltiges und klimaneutrales Bauen mit Holz“. Auf dem vom Thüringer Wirtschaftsministerium sowie vom Infrastrukturministerium ausgerichteten Kongress diskutierten Vertre­ter aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft, wie der nachhaltige und klimaneutrale Holzbau in Thüringen forciert werden kann. Ziel der Lan­desregierung ist es, Bauen mit Holz weiter zu fördern und sogar eine komplette Thüringer Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum Gebäude zu etablieren.

„Mit dem Kongress wollen wir das Thema auf die politische Tagesordnung heben und Thüringen als Vorreiter in diesem Bereich etablieren. Nachhal­tiges Bauen mit Holz ist nicht nur touristisch attraktiv sowie bauenergetisch und klimastrategisch sinnvoll, sondern kann regionale Wertschöpfungsketten mit einheimischen Unternehmen stärken“, betonten sowohl Wirtschafts­staatssekretärin Valentina Kerst als auch Infrastrukturstaatssekretärin Susanna Karawanskij.

Manoah-Ferienhäuser als Referenzprojekt für nachhaltiges Bauen

„Die Manoah-Ferienhäuser sind ein Meilenstein für modernen und nachhalti­gen Tourismus und zeigen, wie klimaneutrales Bauen funktionieren kann“, so Kerst weiter. Mit dem „Thüringer Corporate Design für Ferienhäuser“ beste­chen die vom Bio-Seehotel Zeulenroda betriebenen Ferienhäuser nicht nur durch ihr modernes Inneres, sondern auch durch ihre klimaneutrale Bau­weise aus Holz. Gebaut mit dem innovativen System „Holz 100“ der öster­reichischen Firma Thoma Holz GmbH, bestehen die Häuser ausschließlich aus dem Rohstoff Holz ohne Einsatz von Leim, Chemie oder Holzschutz­mitteln.

„Hier in Zeulenroda fügen sich verschiedene Teile zu einem Ganzen zusam­men, das als Referenzprojekt für Investitionen und Wertschöpfungsketten in Thüringen stehen kann: zielgerichtete Investition des Landes, vorbildhaftes Engagement eines privaten Investors und nachhaltiges Bauen“, so Kerst weiter. „Vorzeigeobjekte wie ‚Manoah‘, Netzwerke wie der Landesbeirat ‚Wald und Holz Thüringen‘ und das Bündnis ‘Holz-21-regio‘ sowie Produk­tionsstätten im Land für nachhaltiges Bauen bieten eine gute Ausgangsbasis, um eigene Wertschöpfungsketten zu etablieren.“

Bauen mit Holz für mehr Wertschöpfung in Thüringen

„Es liegt enormes Potenzial darin, unser Holz durch regionale Wertschöp­fungsketten noch nachhaltiger zu nutzen“, betont auch Karawanskij. „Der nachwachsende Baustoff Holz ist ein optimaler Ersatz für Zement und Stahl. Die Förderung des Bauens mit Holz ist für die Landesregierung ein wichtiges politisches Ziel. Wir wollen in Thüringen Holz in noch größerem Maße bei Bauten des Landes einsetzen und auch bei weiteren Verarbeitungsstufen zum Vorreiter werden. Die rechtlichen Grundlagen haben wir dafür bereits geschaffen.“

Karawanskij verwies zudem auf die große Bedeutung des Clusters Forst und Holz für Freistaat und vor allem seine ländlichen Räume. Jährlich erwirt­schaften mehr als 40.000 Menschen in dieser Branche einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro und leisten einen entscheiden Beitrag zur Steigerung der Le­bensqualität im Freistaat. Die Initiative zu einem verstärkten Holzbau erweite­re die Wertschöpfungskette für den Cluster Forst und Holz und trage dazu bei, diesen Wirtschaftszweig und den ländlichen Raum weiter zu stärken, so die Staatssekretärin.

Bündnis „Holz-21-regio“

Wie dieser Ansatz praktisch umgesetzt werden kann, diskutiert derzeit be­reits das an der FH Erfurt angesiedelte Netzwerk „Holz-21-regio“ unter der Leitung von Prof. Erik Findeisen. Am konkreten Beispiel Thüringer Wald soll die Wertschöpfungskette Wald-Holz-Gesellschaft für einen Strukturwandel im ländlichen Raum entwickelt werden, ohne jedoch das Wohl der darin leben­den Menschen und die ortstypische Biodiversität zu beeinträchtigen. Das Bündnis aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und Kom­munen versteht sich als branchenübergreifender Impuls- und Ideengeber. Das Projekt wurde jüngst im Rahmen eines Förderprogramms vom Bundes­forschungsministerium für die Konzeptphase ausgewählt und erarbeitet der­zeit den Antrag für die Umsetzungsphase.

Hintergrund: Die Manoah-Ferienhäuser

Mit der Premium-Ferienhausanlage „Manoah“, die im Oktober eröffnet wird, entsteht am Strandbad Zeulenroda ein innovatives Angebot für Familien und Aktivurlauber. Die vom Bio-Seehotel betriebene Anlage umfasst im ersten Teilbereich 21 barrierearme Ferienhäuser, im zweiten Teilbereich sind neun weitere Ferienhäuser geplant. Insgesamt entstehen rund 120 neue Über­nachtungsplätze. Hinzu kommt ein zugehöriger „Manoah-Markt“, der den Gästen als digitales Angebot zur Verfügung steht. Das 7,5 Millionen Euro teure Vorhaben wird mit 750.000 Euro vom Freistaat gefördert. Die Häuser wurden durch das Architekturbüro Büro Müller & Lehmann in Bad Berka erbaut und im Inneren von der Architektin Birgit Wessendorf aus Berlin gestaltet.

Hintergrund: Holzwirtschaft in Thüringen

Der Wald bedeckt mehr als ein Drittel der Fläche des Freistaats. Daraus er­gibt sich eine Gesamtfläche von 550.000 Hektar Wald, womit Thüringen im Vergleich der waldreichsten Bundesländer an siebter Stelle steht. Der Cluster Forst und Holz ist als Wirtschaftszweig vor allem im ländlichen Raum einer der größten Arbeitgeber mit etwa Sägewerken, Handwerkern, Herstellern von Papier und Pappe oder Möbeln.

 

Stephan Krauß
Pressesprecher Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Antje Hellmann
Pressesprecherin Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

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AKTUELL Am Zeulenrodaer Meer entsteht ein Feriendorf

Ein richtiges Kleinod, eine Oase der Erholung entsteht am Zeulenrodaer Meer, wie die Talsperre dort genannt wird. Für 21 MANAOH-Häuser wurde jetzt das Richtfest gefeiert. MANOAH ist ein biblischer bzw. hebräischer Vorname und bedeutet Ort der Ruhe, Gabe oder auch Geschenk. Die Bedeutung dürfte durchaus zutreffen, wenn die Häuser aus Holz mitten in der Natur fertiggestellt sind und zum Erholen einladen. Auf giftige Holzschutzmittel wurde bei der nachhaltigen Bauweise verzichtet.

Seit Oktober wird hier an der Talsperre kräftig gebaut, ergibt sich das Bild einer Urlaubssiedlung. Es entstehen sechs barrierefreie Häuser, 12 für vier und drei Häuser für sechs Personen. Meerblick durchs Panorama Fenster und von der Terrasse, Fußbodenheizung, eigenes WLAN und Grillmöglichkeit sind einige der Annehmlichkeiten, welche die Gäste erwarten können.

Vor jedem Haus soll ein „Baum des Jahres" gepflanzt werden. Für die Koffer der Urlauber werden Elektroautos zur Verfügung stehen, mit denen man seine Koffer zum Haus bringen kann. Jedes Haus hat einen eigenen Parkplatz. Bereits im Oktober sollen die Urlaubshäuser vermietet werden.

Beim Richtfest ließen sich der Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee und die Greizer Landrätin Martina Schweinsburg neben weiteren Gästen von Marco Lange, dem Direktor des Bio-Seehotels, die neu entstandenen Häuser zeigen. Rund 7,5 Millionen Euro soll das gesamte Projekt kosten, welches mit einer Förderung von 750.000 Euro vom Freistaat unterstützt wird.

Für die Stadt Zeulenroda und die Talsperre, für die vor einigen Jahren der Trinkwasserstatus aufgehoben wurde, ist es ein weiterer Schritt in Richtung Tourismus.

Foto: Schinnerling I PB Simone Zeh

Presseartikel BLICK.de vom 03.Juni 2020

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Am Zeulenrodaer Meer entsteht die Ferienhaussiedlung MANOAH, ausgestattet mit hochwertigen Naturmaterialien

„MANOAH“ leitet sich aus dem Hebräischen ab und be­deutet „Gabe", ,,Geschenk", aber auch für „Ort der Ruhe". Genau das soll sie sein für Erholungssuchende, Familien und Naturfreunde am Zeulenroder Meer, die neue Ferienhaussiedlung MANOAH mit ihren 21 chaletartigen Häusern, ungefähr drei Kilometer Fußweg vom Bio­Seehotel entfernt.

Schon 2017 entstand die Idee da­zu und mit Unterstützung der Lan­desentwicklungsgesellschaft wurden gleich zwei Wettbewerbe ausgeschrieben. Doch dann kam das Projekt aufgrund geänderter Förderrichtlinien in Thüringen ins Stocken. Dennoch entschieden sich die Investoren, die Unternehmerfamilie Bauerfeind, das Feriendorf auch mit weniger Fördermitteln vom Land das Wirtschaftsministerium fördert zehn Prozent der Bausumme hochzuziehen.

Hans B. Bauerfeind hatte schon in den 1990er-Jahren Weitblick bewiesen, das ehemalige FDGB-Ferienheim am Ufer des streng geschützten Trinkwasserstausees vor dem Abriss bewahrt und zu einem Tagungs- und Urlauberhotel umgebaut. 2012 wurde das Gewässer zur touristischen Nutzung freigegeben.

Seither entwickelte sich das Bio­Seehotel mit Wellnessangeboten und Seestern Panorama-Bühne immer mehr zum Erholungsort für gehobene Ansprüche.

Das neue Feriendorf soll das Angebot in der Region für eine neue Zielgruppe erweitern, jene, die selbst gern kochen, im See baden, auf der eigenen Terrasse grillen und dabei die Natur genießen wollen, erklärt Marco Lange, Direktor des Bio-Seehotels Zeulenroda.

Mit dem ersten Spatenstich im September 2019 wird auf drei Hektar Fläche nun ununterbrochen gearbeitet. Schon jetzt stehen die ersten der 21 Häuser im Rohbau, andere entstehen gerade. Am 1. Oktober soll die Feriensiedlung eröffnen. Erste Reservierungen gibt es bereits, die Homepage für Buchungen und Preisinformationen steht.

„Wir sind gut im Zeitplan. Vor allem auch durch das tolle Zusammenarbeiten der Gewerke, die allesamt aus der Region kommen“ betont Marco Lange und erzählt von der Maßgabe, nur nachhaltige und ausgewählte Baumaterialien für die Häuser zu verwenden.

Vor dem Gelände werden 42 Parkplätze für die Besucher geschaffen. Mit Elektrofahrzeugen wird das Gepäck der Gäste zu den Häusern, die für zwei bis acht Personen ausgelegt sind, gebracht. Somit bleibt das gesamte Gelände auto­frei. Die Häuser wurden vom Gewinner des Wettbewerbs entworfen, dem Architekturbüro Müller & Lehmann aus Bad Berka, das bis zur Leistungsphase 6 das Projekt betreut hat. Wie im Bio-Seehotel setzt man auch im benachbarten Feriendorf auf Naturmaterialien und hochwertige Ausstattung, hat sich für eine Bauweise aus Holz ohne Leim und Gifte entschieden.

Erwin Thoma aus Österreich liefert das Holz - geschlagen bei Vollmond. Die 30 Zentimeter dicken Außenwände bestehen aus neun Schichten Fichtenholz mit Windsperre und werden von Buchendübeln zusammengehalten. Für das Dach wurden Ziegel ausgewählt, für die Verblendung Naturschiefer, außerdem werden Alu-Holz-Fenster eingesetzt und jedes Haus mit Erdwärme versorgt.

Jede Wohnung ist mit einer Küchenzeile ausgestattet, hat eine Terrasse zum Grillen und einen freien Blick aufs Wasser - extra dafür hat der Hoteldirektor nochmals die ursprünglich geplante Ausrichtung der Häuser verändert. Vor jedem der 21 Häuser wird ein namengebender Baum gepflanzt. Direkt am Wasser wird die Wassersportschule weiter ausgebaut. Statt von Zäunen wird das Gelände von Totholz-Hecken gesäumt und Blumen rund um die Gebäude, Sträucher und 72 Obstbäume sorgen für Natur bis zur Haustür. Ein 24-Stunden-Markt soll die Gäste mit regionalen Backwaren, Fleisch und den wichtigsten Lebensmitteln versorgen. ,,Per App kann man sich sogar sein eigenes Grillpaket zusammenstellen", plant Marco Lange.

MANOAH ist ein Pilotprojekt in Thüringen - nachhaltig, hochwertig, regional, durchdacht. Und genau deshalb soll - gefördert durch die Landesentwicklungsgesellschaft - ein Handbuch zu dem Projekt entstehen, an dem sich künftige Architekten und Bauherren orientieren können.

 

von Ulrike Kern, OTZ, 21. April 2020

zum Presseartikel der OTZ

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Als wichtigen Meilenstein feierten wir am, den 16.09.2019 den Spatenstich für die MANOAH – Häuser am See.

Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammen mit Vermietern aus der Region trafen sich auf dem Gelände der zukünftigen energieautonomen Ferienhausanlage.

Dort, wo Marion Bauerfeind zusammen mit der Landrätin Martina Schweinsburg, der Geschäftsführerin der LEG Frau Sabine Wosche, dem Direktor des Bio-Seehotel Zeulenroda Marco Lange und dem Bürgermeister Nils Hammerschmidt mit fünf Schaufeln und einem großen Bagger – bedient von Minister Wolfgang Tiefensee – den ersten Spatenstich tätigten, sollen im Herbst 2020, 21 Massivholzhäuser für Urlauber zur Verfügung stehen.

Der Grundgedanke dieses besonderen Feriendomizils für Familien, Paare und Aktivurlauber ist es die naturbelassene Umgebung bestmöglich zu erhalten und weiter zu unterstützen.

In diesem Zuge entwickelt Erwin Thoma von der Erwin Thoma Holz GmbH – Holz100 mit einem äußerst energieeffizienten Konzept, mit welchem die 21 Häuser in Zukunft innovativ und nachhaltig mit Energie versorgt werden können.

Wir freuen uns sehr, die Attraktivität und die Angebote rund um das Zeulenrodaer Meer mit dieser Ferienhausanlage bereichern zu können und danken allen Visionären, die mit ihrem unternehmerischen Handeln und den ihnen zur Verfügung stehenden Fördermittel ein so schönes Projekt für unsere Heimat ermöglichen.

Frau BauerfeindHerr TiefenseePressekonferenz

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21 thüringenspezifische Luxus-Ferienhäuser entstehen am Zeulenrodaer Meer

Zeulenroda-Triebes, 24.06.2019. Im Zeitraum März bis Mai 2017 initiierten das Bio-Seehotel Zeulenroda sowie das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft zwei Architekturwettbewerbe mit dem Projektziel, für die Profilierung Thüringens als Tourismusdestination ein Corporate Design Handbuch zu entwickeln. Bewertungskriterien waren unter anderem die Herausarbeitung thüringenspezifischer Elemente und Innovation durch Nachhaltigkeit. Integriert in die Strategie zur Entwicklung des Zeulenrodaer Meers ist der Bau der MANOAH Häuser am See Pilot- und Leuchtturmprojekt zugleich.

Komfortabel und nachhaltig

Die vom Architekturbüro Müller & Lehmann geplanten chaletartigen Feriendomizile werden mit hochwertigen Naturmaterialien ausgestattet. Vom ersten Entwurf bis zur finalen Umsetzung werden neben den Architekten aus Bad Berka auch weiterhin regionale Unternehmen beteiligt.

Reisen für alle

Insgesamt befinden sich ab Herbst 2019 auf großzügigen 3 Hektar 21 Ferienhäuser im Bau. Die drei unterschiedlichen Haustypen bieten Platz für 2 bis 8 Personen und somit Raum für Urlaub in der Familie, als Paar, für Reisende mit besonderem Komfortbedürfnis oder als Aktivurlauber, welche die Annehmlichkeiten einer Ferienunterkunft in Seenähe zu schätzen wissen. Damit sich all unsere Gäste wohlfühlen, ist es für uns ein Selbstverständnis, einen hohen Komfort zur Verfügung zu stellen. Diesen lassen wir uns von Reisen für Alle für insgesamt 6 barrierefreie Häuser zertifizieren.

Buchungsanfragen können ab sofort gestellt werden

Mit dem heutigen Markenlaunch der MANOAH – Häuser am See ermöglicht der Livegang einer Pre-Opening-Webseite die erste Kontaktaufnahme. Interessierte können sich bereits jetzt online über Häuser und Lage informieren und mit Anmeldung für den Newsletterempfang aktuelle Informationen zum Stand der Entwicklung erhalten.

reservierung@manoah.haus
www.manoah.haus